Supervision für die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Ob Heimerzieher, Familienhelfer oder Leitungskräfte – Personen, die soziale Berufe ausüben, werden stark gefordert und häufig an ihre Grenzen gebracht. Damit dies nicht geschieht und die Arbeit der Mitarbeiter weiterhin fachlich kompetent bleibt, gibt es Supervisionen. Für welche Berufsgruppen die Supervision geeignet ist und welche Arten der Supervision es gibt, kann unter www.weisersv.de nachgelesen werden. Auch die Supervision in der Kinder- und Jugendhilfe ist enorm wichtig, denn oftmals werden die Arbeit und die damit einhergehenden Belastungen stark unterschätzt.

Endlich alles sagen dürfen

Im Berufsalltag müssen die Fachkräfte sehr auf ihre Worte achten und abwägen, was sie sagen dürfen. Gleichzeitig müssen sie sich von den Kindern und Jugendlichen viele gemeine Worte anhören. Sie werden mit teils belastenden (Familien-)Situationen konfrontiert und nicht zuletzt sind in diesem Bereich Tätige oft einem sehr hohen Arbeitspensum ausgesetzt. Im geschützten Rahmen der Supervision bekommen sie die Möglichkeit, ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen und ihre Probleme auszusprechen.

Stärkung für die Seele

Die Supervision dient zur emotionalen Entlastung und soll helfen, die Balance zwischen professioneller Distanz und persönlicher Nähe zu finden. Die Mitarbeiter erfahren in der Supervision wieder Wertschätzung und werden gestärkt. Ihre Ängste sollen abgebaut und die Ressourcen und Kompetenzen sollen wiederentdeckt werden. Gemeinsam wird nach Lösungen gesucht und auch Konflikte unter den Mitarbeitern können ausgetragen und geklärt werden.

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