Heilerziehungspfleger – Ausbildung, Tätigkeiten und Verdienst-Möglichkeiten

Der Beruf des Heilerziehungspflegers ist ein schöner und sensibler pädagogischer Beruf. Dabei werden Menschen mit einem Handicap betreut und gegebenenfalls gepflegt. Es geht vor allen Dingen darum, die zu Betreuenden in Ihrem Alltag in allen Belangen zu unterstützen, wobei im Vordergrund steht, deren Eigenständigkeit zu fördern. Diesen Beruf kann nur jemand ausführen, der viel Empathie mitbringt und einen ausgeprägten Sinn für die Betreuung hilfs- und schutzbedürftiger Menschen hat.

Für wen dieser Beruf geeignet ist

Wer sich für diesen Beruf interessiert, sollte Spaß an einem Beruf haben, der viel Abwechslung mit sich bringt und der gerne anspruchsvoll und eigenverantwortlich arbeiten möchte. Dabei darf die Empathie und Freude, mit Menschen umzugehen, nicht fehlen. Hemmungen dürfen Sie bei diesem sehr vielfältigen Beruf nicht haben. Ebenso sollte eine Ihrer Stärken Geduld sein. Es ist als Heilerziehungspfleger wichtig, die Bedürfnisse von Menschen schnell erfassen zu können. Weiterhin wichtig sind seelische Stabilität, Aufmerksamkeit, Organisationstalent sowie ein großes Verantwortungsbewusstsein.

Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

Die Ausbildung wird in Fachschulen durchgeführt und ist teilweise kostenpflichtig. Voraussetzung zum Erlernen dieses Berufs ist mindestens der Hauptschulabschluss, wobei meist sogar der Realschulabschluss erforderlich ist. Da die Aus- und Weiterbildungen im Bereich Heilerziehungspflege landesrechtlich geregelt sind, kommt es hier darauf an, in welchem Bundesland Sie leben, denn die Ausbildungsrichtlinien können je nach Bundesland unterschiedlich sein. In der Regel ist ein polizeiliches Führungszeugnis sowie ein ärztliches Attest vorzulegen. Die Dauer der Ausbildung beträgt etwa zwei bis vier Jahre, was von der Ausbildungsstätte abhängig ist sowie davon, ob die Ausbildung in Voll- oder Teilzeit gemacht wird. Nach Abschluss der Schule muss ein einjähriges Praktikum absolviert werden, wenn die staatliche Anerkennung erfolgen soll.

Auf der Webseite www.lehrportal-fuer-erzieher.de erhalten Sie weitere Informationen rund um Weiterbildungsmöglichkeiten für Erzieher.

Einsatzbereiche und Verdienstmöglichkeiten

Sie arbeiten nach der Ausbildung zum Beispiel in Senioren- und Pflegeheimen oder Reha-Einrichtungen, Förderkindergärten und -schulen oder Wohnheimen, in Kliniken oder ambulanten Einrichtungen. Für einen ausgebildeten Heilerziehungspfleger ist der Verdienst zwischen etwa 1700 und 2500 Euro brutto anzusetzen. Während der Praktikumsphase erhalten Sie in kommunalen Einrichtungen um die 1400 Euro brutto. Die Ausbildungszeit wird nicht vergütet.

Bildung und Wissen nehmen in allen Berufsfeldern stetig an Bedeutung zu. Der Webkatalog Seminar-Lotse erklärt zahlreiche Bildungs- und Weiterbildungsangebote kurz und ordnet diese thematisch ein. Die jeweiligen Headlines leiten auf das konkrete Angebot des Seminaranbieters weiter. Über die einzelnen Bundesländer gelangen Sie zu besonders ausgewählten Städten. Hier ist zu erkennen, welche und wie viele Seminar-Kategorien dort angeboten werden. Bundesweite, Inhouse- sowie Auslandsseminare sind nach Schwerpunktthemen zusammengefasst.

Weiterführende Informationen

Bild: bigstockphoto.com / Jaren Wicklund