AKLEON steht für „Akademisches Lehrmaterial Online“. Das Portal soll Lehrenden und Lernenden helfen, Materialien aus verschiedenen Quellen zu finden. Dafür werden Inhalte beschrieben und Themen zugeordnet, sodass sie sich gemeinsam oder nach Fachgebiet durchsuchen lassen.
Die historische Dokumentation beschreibt eine Suche in Volltexten und Materialangaben. Die heute erreichbare Website enthält auch Magazinbeiträge und eine Sammlung von Lehrmaterialien. Ob die früheren Suchfunktionen noch aktiv sind, ist offen.
Welche Lehrmaterialien AKLEON bündelt
Lehrmaterialien liegen häufig auf den Websites verschiedener Hochschulen, Bildungseinrichtungen und Verlage. AKLEON sollte solche Inhalte an einer Stelle auffindbar machen. Das erleichtert die Suche, wenn Sie für ein Thema nicht nur eine einzelne Hochschulseite oder einen bestimmten Anbieter durchsuchen möchten.
Laut den historischen Projektunterlagen sammelte AKLEON Angaben zu Online-Materialien und zeigte, wo sie zu finden waren. Das bedeutet: Nicht jedes Dokument musste auf einem AKLEON-Server gespeichert sein. Auf der heutigen Lehrmaterial-Seite stehen auch einzelne Downloads. Das zeigt nicht, dass die Seite technisch genauso arbeitet wie das frühere System.
So funktionierte die AKLEON-Suche
Für das historische Portal wurden Materialien manuell und softwaregestützt zusammengetragen. Anschließend erhielten sie Metadaten. Das sind beschreibende Angaben, etwa zu Inhalt und Fachgebiet, die helfen, passende Dokumente zu finden und einzuordnen.
Die Suche führte über zwei Wege zum Material: Eine Schnellsuche durchsuchte die vollständigen Texte und bestimmte beschreibende Angaben, etwa zu Inhalt und Fachgebiet. Wenn Sie noch kein bestimmtes Dokument suchten, konnten Sie sich über Fachgebiete orientieren. Dafür nutzte die frühere Oberfläche unter anderem die Regensburger Verbundklassifikation, eine Ordnungssystematik für wissenschaftliche Fächer. Themengebiete und Schlagwörter halfen anschließend dabei, die Treffer weiter einzugrenzen.
Ein Beispiel: Suchen Sie Lehrmaterial zu einem konkreten Thema, können Sie den Begriff direkt eingeben. Wenn Sie zunächst nur das Fach kennen, können Sie sich über die Kategorien annähern und danach Schlagwörter oder weitere Angaben nutzen. In der Ansicht mit Einzelheiten standen die verfügbaren Informationen zum jeweiligen Material.
Wer von AKLEON profitiert
Lehrende können über eine gemeinsame Suche Materialien aus unterschiedlichen Einrichtungen entdecken und für eine Veranstaltung prüfen. Statt mehrere Anbieter einzeln zu durchsuchen, lässt sich die Recherche zunächst nach Fach oder Thema ausrichten. Ob ein Fundstück für den Unterricht passt, müssen Lehrende anschließend anhand des Inhalts und der eigenen Lernziele beurteilen.
Lernende finden über dieselben Zugänge ergänzende Inhalte für das Selbststudium. Eine Volltextsuche eignet sich, wenn ein bestimmter Begriff oder Gegenstand bereits feststeht. Der Einstieg über Fachgebiete hilft, wenn Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen möchten. Die Projektbeschreibung nennt beide Gruppen ausdrücklich als Zielgruppen.
Historische Zahlen zum Materialbestand
Ein Abschlussbericht des damaligen Projekts nennt online verfügbare Lehr- und Lerndokumente. Biologie, Germanistik, Mathematik, Physik und Psychologie waren besonders stark vertreten. Der Bericht verzeichnete außerdem rund 800 Materialien aus einer früheren Erfassungsstufe und führte Webseiten mit Linklisten auf, die noch nach geeigneten Lerninhalten ausgewertet werden sollten.
Diese Angaben beschreiben den damaligen Projektbestand und nicht die heutige Größe der Sammlung. Der Bericht hält außerdem fest, dass bei damaligen vierteljährlichen Prüfungen etwa fünf Prozent der Dokumente nicht erreichbar waren. Ein Teil ließ sich unter einer geänderten Adresse wiederfinden. Auch dieser Wert sagt nichts über den heutigen Zustand der Links aus.
Qualität und heutige Nutzung
Das historische Projekt plante eine Prüfung nach inhaltlichen und didaktischen Kriterien. Der Abschlussbericht beschreibt jedoch, dass wichtige Teile nicht vollständig umgesetzt waren: Ein digitales Werkzeug, mit dem die Redaktion die Qualität beurteilen sollte, fehlte. Außerdem waren nicht alle Dokumente mit beschreibenden Angaben erfasst. Das Projekt wurde auch nicht abschließend ausgewertet. Deshalb sollte ein Eintrag bei AKLEON nicht automatisch als vollständig geprüft oder didaktisch passend gelten.
Die heutige Website enthält eine Kategorie für Lehrmaterialien, darunter fachliche Unterkategorien und teils ältere Einträge. Es gibt keine aktuelle Zahl zum Bestand und keine Bestätigung, dass die frühere Suche und die geplante Qualitätsprüfung noch genauso funktionieren. Prüfen Sie daher beim gefundenen Material, ob der Link funktioniert, ob Inhalt und Stand zu Ihrem Bedarf passen und welche Nutzungsrechte gelten. Ein Download bedeutet für sich genommen nicht, dass Sie das Dokument beliebig weiterverwenden dürfen.